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Was Du in 2020 über Schutzmasken wissen solltest

Atemschutzmasken und das Tragen dieser sind für das medizinische Personal, wenn diese Patienten versorgen, ein unbedingtes Muss. Auch im öffentlichen Bereich, gerade im asiatischen Raum und auch, bedingt durch die aktuelle Pandemie, in Europa ist eine solche Schutzmarke immer häufiger zu sehen.  

Eine solche Mundschutzmaske verringert die Belastung durch luftgetragene Partikel, wie Feinstaub, Pollen, Staub, Viren oder Nebel. In der Regel sind diese Masken flüssigkeitsdicht mit dem Hauptziel, eine Verbreitung von Bakterien und Viren durch den Träger oder die Trägerin zu verringern und auch Blutspritzer im Klinikalltag fern zu halten.  

Die unterschiedlichen Masken-Typen

Die MNS-Masken (Mund-Nasen-Schutzmasken)

ufig kommt diese Maskenart als OP-Maske zum Einsatz. Sie verringert die Verbreitung von Mikroorganismen durch die Trägerin oder den Träger. Diese Versionen sind häufig flüssigkeitsdicht und dadurch auch wirksam gegen infektiöse Körperflüssigkeiten (wie zum Beispiel Blutspritzer). Eine solche Maske wurde speziell für das medizinische Personal entwickelt sowie hergestellt und kommt bei chirurgischen Eingriffen und bei OPs zum Einsatz.

Die Atemschutzmaske (FFP Maske oder partikelfiltrierende Halbmaske)

Durch diese Art der Maske wird die Belastung durch Partikel, wie zum Beispiel Ruß, Rauch oder Feinstaub) reduziert. Ebenfalls sollten durch diese Maske die feinsten Tröpfchen (Aerosole), welche beim Niesen oder Husten entstehen, ferngehalten werden.

Darüber hinaus sind auch Marken erhältlich, welche sowohl den Anforderungen einer klassischen OP-Maske als auch einer Atemschutzmaske erfüllen.  

Die Schutzklassen

Die partikelfiltrierenden Masken sind normalerweise Einwegmasken und in Deutschland gibt es hierzu eine entsprechende DIN, und zwar die DIN 149, welche mit einer entsprechenden FFP-Schutzklasse (Filtering Face Piece) ausgestattet ist. Hierbei wird zwischen 3 unterschiedlichen FFP Schutzklassen unterschieden.

FFP1 Masken 

Diese Ausführung schützt hauptsächlich vor ungiftigem Staub und wird beim Umgang von atemwegsreizenden Stoffen eingesetzt. Hier liegt die Durchlässigkeit bei maximal 25 Prozent.

FFP2 Masken

Diese Ausführung schützt vor giftigen Stoffen in fester oder flüssiger Form, welche Atemwegsreizungen hervorrufen können. Diese Art wird bei dem Umgang von atemwegreizenden Stoffen eingesetzt. Die Durchlässigkeit liegt hier bei 11 Prozent.

FFP3 Masken

Diese Maskenart reduziert die Belastung durch Partikel, wie Ruß, Rauch oder Feinstaub. Dabei liegt die maximale Durchlässigkeit bei maximal 5 Prozent.

Das zum Teil ebenfalls integrierte Ventil verfügt über keinen Einfluss auf die Schutzfähigkeit einer Maske. Sinn und Zweck ihres Einsatzes ist es, dass der Atemwiderstand beim Ausatmen verringert wird. Auch trotz der erwähnten Schutzklasse gibt es keine Garantie für einen hundertprozentigen Schutz.

Beim Erwerb von einer Schutzmaske sollte auf die Zertifizierung der Schutzmaske geachtet werden. Dabei können die Auflagen bei den einzelnen Herkunftsländern (USA, China, EU) deutlich voneinander abweichen.

Zusätzlich gibt es noch den selbstgenähten Atemschutz. Hier wird auch von Behelfsmasken gesprochen. Solche Ausführungen können dabei hilfreich sein, die feinen Tröpfchen beim Sprechen und Husten zurück zu halten. Hierzu gibt es keine wissenschaftlichen Belege dafür, was die Wirksamkeit anbelangt. Bei solchen Masken ist der Träger oder die Trägerin nicht geschützt, sondern nur in der näheren Umgebung vorhandenen Menschen des Trägers oder der Trägerin einer solchen Maske.